The
History of Teamspeed
Schon
im Kindesalter faszinierte mich der Rennsport, das heißt, überall
wo Motoren dröhnten oder aufheulten, bei Grand Prix Rennen, Motorradrennen,
Rallye und natürlich auch Kartrennen.




1976,
mit 14 Jahren fuhren wir die ersten Runden auf der Kartbahn am
Welser Volksfest und zu Hause mit unseren selbstgebauten Go –
Karts. Motorisierung war damals ein Sachs- und ein Puchmotor mit
50ccm und einer 2-Gang Schaltung.
1978
fuhren wir das erste Mal in Jesolo auf der Outdoorbahn „Pista
Azzura“ -welches schon ein super Erlebnis war. Die Kartstrecke
blieb uns in guter Erinnerung, da wir von 1981-1990, anfangs mit
dem Auto und später mit den Motorrädernregelmäßig zu Pfingsten
nach Jesolo fuhren.




Ein
täglicher Besuch auf der Kartbahn war natürlich Pflicht. Die darauf
folgenden Jahre waren mit dem Kartfahren dann etwas ruhiger,gelegentliche
Indoor Fahrten mit den Hallenkarts oder Leihkarts auf kleineren
Rennstrecken , aber so richtig hat es mich nie losgelassen.
1996,
mit 34 Jahren doch schon relativ spät würde so mancher sagen,
erfüllte sich dann ein lang ersehnter Traum von einem eigenen
Rennkart, einem so genannten Poper - ein Kart ohne Schaltung und
mit Fliehkraftkupplung. Die Motorisierung war ein IAME mit 125
ccm und 24 PS.
Es
dauerte nicht sehr lange und einige Monate später war auch ein
Freund live im Kartgeschehen mit dabei. Sein erstes Kart ein Poper
mit einem ITAL Motor 125ccm.
Wir waren sehr oft auf der Bahn im Voest Gelände und im Kartsportcenter
Rottal unterwegs.
Natürlich
kamen dann die Probleme mit dem Transport unserer Karts, die wir
die erste Zeit mit einem Autoanhänger überbrückten. Es blieb also
nicht aus und wir beschafften uns einen gebrauchten Bus einen
„Fiat Ducato“ in weiß. Nach erfolgter Renovierung wurde der hintere
Teil des Busses schräg von oben
nach unten verlaufend blau lackiert. Mit unserem neuen Supergefährt
waren wir dann regelmäßig auf diversen Kartbahnen unterwegs.




1998
-2001 gings dann richtig rund und es entstand aus dem Zweierteam
ein Team aus sieben Personen davon unser Jüngster mit einem Bambini
- Kart „Croma 50ccm“. Alle anderen fuhren mit 125 ccm IAME – Motoren.
Durch
diesen raschen Anstieg mussten wir 2000 einen weiteren
Bus anschaffen.Diesmal wurde es ein gebrauchter, weißer
Mercedes Typ 410 mit Hochdach und langer Ausführung.
Die Lackierung erfolgte ebenfalls wie beim ersten Bus.
Bei
einem Zusammentreffen wurde nach einem Namen für eine
Teamgründung gesucht und so entstand 2001
der Name „TEAM-SPEED“.
Es entwickelte sich ein super Team und wir fuhren in regelmäßigen
Abständen zu den verschiedensten Kartbahnen, wie z.B.:
Kalsdorf, Greinbach, Bruck
an der Leitha, Rottal, Ampfing usw
Nach
5 Jahren mit dem Poper wechselten wir zu zweit auf ein Schaltkart
die so genannte Königsklasse. Die Motorisierung war ein
„ TM KV 95 125 ccm , 43 PS, mit Drehschieber, einem
40ger Vergaser und sequenzielles 6 Gang Schaltgetriebe.
Ein absolut heißes Gerät, das anfangs schon einiges an Übung abverlangte.
Im
Jänner 2003 überholten wir unsere Karts indem wir diese in sämtliche
Bestandteile zerlegten.
Es erfolgte ein Motorenservice, die Rahmen wurden blau
pulverbeschichtet, die komplette Verkleidung in Silber ausgetauscht
und mit den neuen Logos versehen.




2004
folgte dann das 3 Schaltkart ebenfalls ein „TM K7“Membran gesteuert.
Der Transport der Schaltkarts erwies sich wesentlich schwieriger
als bei den Karts mit Fliehkraftkupplung, die wir bis zu diesem
Zeitpunkt immer stehend transportiert hatten um somit den Platz
optimal ausnutzten. So ergab sich die Situation, dass noch ein
dritter Bus ein Ford Transit
Mittelhochdach mit langem Radstand dazu kam.
Auf
der Kartmesse in Offenbach bestellten wir uns einheitliche Rennoveralls
der Marke „MIR“ in blau, silber und schwarz mit unserem Logo TEAM
SPEED aufgestickt
2008
Nach einigen Jahren auf und ab hat sich eine gute freundschaftliche
Kameradschaft gebildet.Wir haben anfangs des Jahres die schon
länger geplante Vereinsgründung durchgeführt.